Profiltage

Für die JoHo-Profiltage ist jeder Jahrgangsstufe ein Überthema zugeordnet, das Schwerpunkte aus dem Profil der Schule aufgreift und vertieft. Die Profiltage finden jährlich statt, so dass jeder Schüler das breit gefächerte Angebot von Jahrgangsstufe 5 bis 11 einmal durchläuft.

Die JoHo-Profiltage werden dieses Schuljahr am 23./24.7.2018 stattfinden.

Rückblick auf die Profiltage am 26. und 27. Juli 2017

Die Workshops für die Fünftklässler konzentrierten sich auf die Bereiche „Bewegung“ und „gesunde Ernährung“. In der Turnhalle wurden Spiele zur Stärkung der Teamfähigkeit und der Geschicklichkeit angeboten.  In einem Lernzirkel erfuhren die Schüler viel Wissenswertes über gesunde Ernährung. Natürlich wurden gesunde Pausensnacks zur Stärkung vorbereitet!

Die Sechstklässler konnten aus einer Vielzahl von Workshops wählen, wie zum Beispiel „Essen aus anderen Ländern“, „Japanische Kalligraphie/Farbholzschnitt“, „Afrikanische Gesänge, Rhythmen und Tänze“ usw. Dabei erfuhren die Schüler viel über die verschiedenen Kulturen und konnten ihr Wissen auch gleich anwenden. So kochten sie mit einer Expertin brasilianische Spezialitäten nach und probierten diese anschließend. In anderen Workshops wurden T-Shirts gebatikt, die eigenen Namen in japanischen Schriftzeichen dargestellt und unterschiedlichste Tänze erlernt – vom afrikanischen Volkstanz bis zum bayerischen Schuhplattler.

Die Schüler der 7. Klassen konnten ihre Kreativität sowohl im künstlerischen als auch im sprachlichen Bereich ausleben. So wurde bei den künstlerischen Projekten beispielsweise fotografiert, Collagen aus alten Jahresberichten gebastelt sowie ein Trickfilm aus vielen selbst gemalten Bildern erstellt und anschließend vertont. Bei den sprachlichen Workshops erlernten die Schüler zum Beispiel spanische Grundkenntnisse für den Alltag oder versuchten sich an englischen Zungenbrechern. Eine andere Gruppe verfasste kleine Sketche und präsentierte diese anschließend.

Für das Angebot für die Achtklässler arbeitete das JoHo mit zahlreichen externen Partnern zusammen. Die Workshops reichten von Krav Maga über Psychologie bis hin zu Breakdance, sodass sich die Schüler wahlweise sportlich betätigen konnten oder einen Einblick in die psychologischen Grundbedürfnisse des Menschen erhielten. Außerdem gab es auch Angebote außerhalb der Schule, wie beispielsweise eine Stadtrallye in Freising. Auf diese Weise lernten die Schüler ihre eigene Stadt besser kennen und erfuhren interessante Fakten.

Die Schüler der 9. Klassen besuchten am ersten Tag die Hochschule Weihenstephan. In Vorträgen lernten sie verschiedene Studiengängen, wie z.B. Landschaftsarchitektur, näher kennen. Am zweiten Tag konnten die Schüler in Kursen wie beispielsweise Robotik oder Astrophysik ihre Kenntnisse im naturwissenschaftlichen Bereich ausprobieren und erweitern. Unter Anleitung der Lehrer bauten sie unter anderem Roboter, die anschließend programmiert wurden, oder führten biochemische Experimente durch.

Die 10. Klassen zeigten soziales Engagement, indem sie unter anderem Kitas und Seniorenresidenzen besuchten und dort mithalfen. Dazu bereiteten die Schüler zunächst im Klassenzimmer unterschiedliche Aktivitäten für ihre Exkursionen vor. Anschließend bzw. am Folgetag besuchten sie die verschiedenen Institutionen und führten die vorbereiteten Aktionen durch. Dazu gehörten Spiele, Basteleien, Vorlesen, gemeinsames Singen und vieles mehr.

Am sogenannten „Testtag“ hatten die Schüler der Q11 die Möglichkeit, an studienbezogenen Eignungstests sowie dem Geva-Test teilzunehmen. Auf diese Weise sollten die Schüler in ihrer Studien- und  Berufswahl unterstützt werden und die Gelegenheit erhalten, sich ein Bild von ihren eigenen Interessensschwerpunkten und Kompetenzen zu machen.
Am zweiten Tag hieß das Motto „Blick hinter die Kulissen“. So verbrachten die Schüler diesen Tag außer Haus und besuchten wahlweise Peta fuel, den Flughafen, Weihenstephan oder das Amtsgericht Freising. Hier erfuhren sie bei Führungen und Rundgängen Wissenswertes über die besuchten Stätten und die dort ausgeübten Berufe.

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Offene Ganztagsschule

In der Offenen Ganztagsschule am Josef-Hofmiller-Gymnasium werden seit dem Schuljahr 2008/2009 in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge ca. 30-50 Kinder von Montag bis Donnerstag (13.00 – 17.00 Uhr) von einem Pädagoginnen-Team und von Schülertutoren betreut. Schülerinnen und Schüler der 5.-8. Klasse werden nach dem Mittagessen in der Mensa bei den Hausaufgaben begleitet (14.00 bis ca. 15.00 Uhr); danach können die Kinder in der freien Zeit der Betreuung in einem bestimmten Rahmen selbst über ihre Aktivitäten bestimmen. Als Räumlichkeiten stehen zwei Gruppenräume, vier Klassenzimmer, der Pausenhof und oftmals die Turnhalle zur Verfügung.

Zielgruppe der Ganztagsbetreuung sind Kinder berufstätiger Eltern, die ihr Kind nachmittags gut aufgehoben wissen möchten. Die Gruppenzusammensetzung obliegt den pädagogischen Fachkräften in Absprache mit der Schulleitung. Auswahlkriterien bei überhöhter Buchungsanfrage sind: alleinerziehende Berufstätige, Berufstätigkeit beider Elternteile, Jahrgangsstufe der Kinder und soziale Kriterien wie z. B. Migrationshintergrund, schwere Erkrankung eines Elternteils oder Geschwisterkinds, usw.

Die Anmeldung erfolgt während der Einschreibung der neuen Fünftklässler, in der Regel Anfang bis Mitte Mai; in dieser Zeit sind entsprechende Formulare im Schulsekretariat erhältlich. Angemeldete Kinder sind verpflichtet, die Ganztagsschule an mindestens zwei Nachmittagen pro Woche bis mindestens 15.30 Uhr zu besuchen. Die Anmeldung gilt verbindlich für ein Schuljahr und kann nur aus triftigen Gründen (Umzug / Schulwechsel) widerrufen werden.

Stephanie Döhner (Koordinatorin Team OGS)

(Stand: November 2017)

Tel.: 0176-52578002 oder 08161-5423003; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Präventionsarbeit

Mitglieder des Präventionsteams:

StR Berberich, StRin Bögl, StRin Fesich, StR Grun, StRin Hillenbrand, OStR Höfler, StRin Jung, StRin Dr. Kufer (Beauftragte für Familien- und Sexualerziehung), OStRin Palfreyman, StR Pitsch, OStR Schleich, StRin Übel (Beauftragte für Suchtprävention), StDin Vogt, OStRin Wiesmann

Module des Präventionskonzeptes

Jgst.

Inhalte und Umfang (eventuell mit externem Partner)

5

1. Klassenkulturtag, 6 Stunden (SPZ Freising)
2. Sozialer Umgang:
a) Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen, 2 Stunden
b) Wertschätzende Kommunikation, 2 Stunden
c) Verantwortungsvoller Umgang mit dem Handy: Richtiges Chatten, 2 Stunden
3. Optionaler Elternabend (Praxisbüro Gesunde Schule)

6

Umgang mit dem Handy
a) Smartphone: Was darf ich aus rechtlicher Sicht?, 2 Stunden
b) Wertschätzende Kommunikation II, 2 Stunden
c) Verantwortungsvoller Umgang mit Fotos

7

1. Zammgrauft, 6 Stunden (PI Freising)
2. Zammgrauft Wiederholung und Vertiefung, 2 Stunden

Das Präventionskonzept und die Umsetzung in weiteren Stufen befinden sich derzeit im Aufbau.

Externe Partner

PI Freising http://www.polizei.bayern.de/oberbayern_nord/wir/organisation/dienststellen/index.html/84063
Praxisbüro Gesunde Schule – Landratsamt Freising: http://www.gesundeschule-fs.de/
SPZ Freising: http://www.schulpastorales-zentrum-freising.de/schulpastorales-zentrum-freising/

Weiterführende Links

http://www.kmdd.de/jugendliche.htm
Prop e.V.: http://www.prop-ev.de/angebote/beratung-behandlung/beratungsstellen/beratungsstelle-freising.html
Polizei: http://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/drogen/index.html
Gesunde Schule: http://www.gesundeschule-fs.de/

Stand: November 2017

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Der deutsch-französische Tag

Inzwischen ist es am Josef-Hofmiller-Gymnasium guter Brauch geworden, am 22. Januar den deutsch-französischen Tag zu begehen.
Kurz zum Hintergrund: Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Deutschland und Frankreich den Élysée-Vertrag, in dem die beiden Länder eine weitreichende Zusammenarbeit zur Förderung eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses, ja einer Freundschaft vereinbarten. Dies war zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, verlangte es doch die Überwindung alter Feindbilder und zahlreicher Vorurteile auf beiden Seiten.
Inzwischen hat sich Europa sehr verändert, die zunächst zaghafte Integration innerhalb einer Europäischen Union ist wohl unumkehrbar geworden und wird von kaum jemandem ernsthaft in Frage gestellt. Kern dieses Europa sind nach wie vor Frankreich und Deutschland, "mit denen zwar nicht alles funktioniert, gegen deren gemeinsamen Willen aber in Europa nichts durchgesetzt werden kann", wie vor einiger Zeit ein französischer Politiker äußerte.
Der deutsch-französische Tag in seiner heutigen Form wurden durch den Deutsch-französischen Vertrag von 2004 ins Leben gerufen.

Der deutsch-französische Tag 2017

Jour 1
"C'est le jour un, celui qu'on retient" schallte es durch die Aula, begleitet von den Bildern des Videos, das die Freundschafts- und Liebesgeschichte des Erfolgs-Chansons von Louane erzählt, und den Stimmen der Schülerinnen und Schülern, die den Refrain aufnahmen und bis zum Ende durchhielten. So wurde daran erinnert, dass Frankreich - unser wichtigster Partner in Europa - auch das Land der Musik ist, des klassischen Chansons ebenso wie der modernen Popmusik (neben vielen anderen Stilrichtungen), und das in einer Zeit, in der das Verhältnis vieler europäischer Länder untereinander voller Misstöne ist. Anlass dieser Erinnerung an die Kultur unserer französischen Nachbarn war der alljährlich begangene Tag der Deutsch-französischen Freundschaft, der u.a. in den Französischklassen mit der Behandlung des genannten Chansons vorbereitet wurde. Den Einstieg in diese Pausenveranstaltung in der für den besonderen Tag eigens entsprechend geschmückten Aula gestalteten die Cheerleader des JOHO mit einer Choreographie zu einem anderen Erfolgs-Chanson der letzten Zeit, nämlich "Avenir", auch bei uns aus Radio und Fernsehen bekannt. Allen, die sich an der Organisation und Durchführung dieses kleinen "Happenings" (oder "spectacle", wie man auf Französisch sagen könnte) beteiligt haben, möchten wir ganz herzlich danken.

Französischer Filmnachmittag
Am Nachmittag desselben Tages trafen sich interessierte Schüler auf Einladung der Französisch-Fachschaft zu einer Kinovorstellung in französischer Sprache, selbstverständlich mit Getränkeangebot und Popcorn-Verkauf. Der gezeigte Erfolgsfilm "Intouchables" (deutsch "Ziemlich beste Freunde") sorgte dann einerseits mit seiner Thematik für Betroffenheit - der weitgehend gelähmte Philippe benötigt fast rund um die Uhr Hilfe bei fast allen Verrichtungen des täglichen Lebens und trägt ein schweres Schicksal - andererseits mit seinem flapsigen Ton für sehr viel Heiterkeit, weil der aus einfachen Verhältnissen stammende und in seinem Leben (ebenfalls) mit unzähligen Sorgen ringende Driss nach anfänglichen Schwierigkeiten das Leiden seines Arbeitgebers so ganz anders - unsensibler vielleicht, aber eben auch viel unbekümmerter und 'normaler' - angeht als viele andere in der Umgebung des Behinderten. Die Reaktion der Schüler bestätigte jedenfalls das hier gewählte Rezept und lädt hoffentlich dazu ein, sich öfter einmal auch Filme aus unserem Nachbarland zu gönnen, das eine lange, vielfältige und lebendige Kinotradition hat und das Kino als "septième art" (d.h. "siebte Kunst") verehrt.

G. Troll

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Schulspiel - Theater am Joho

Leitung: OStRin Sieglinde Krach

Unsere Highlights:
- Probenfahrt nach Agatharied
- zwei Aufführungen in der Schulaula

Spielerisch in andere Rollen schlüpfen, gemeinsam etwas erarbeiten, das Gedächtnis trainieren, kreativ mit Sprache und Literatur umgehen, Bühnenpräsenz erlernen, flexibel und verlässlich sein, anpacken, wo es gerade nötig ist, und nicht zuletzt neue Freunde finden – all das ist Schulspiel!
An den Aufführungen wirkt nicht durch der Wahlkurs Schulspiel mit, sondern auch die AKs Technik und Cheerleader, die Fachschaften Kunst, Musik und Sport. So sind die Theateraufführungen jahrgangs- und fächerübergreifende Projekte, bei denen sich Schüler mit unterschiedlichen Neigungen und Begabungen verwirklichen und den Erfolg ihrer Teamarbeit am Applaus der Zuschauer messen können!

Dieses Schuljahr wird es gruselig…

… mit Bram Stokers Dracula!

Am 25. und 26. April 2018 um 19 Uhr laden wir in die Schulaula zu schauriger Unterhaltung ein.

Unsere vergangenen Aufführungen:
2017 Das Wunder von Narnia (C.S. Lewis / eigene Produktion)
2016 Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare / Stefan Schroeder)
2015 Herr der Diebe (Cornelia Funke / Wolfgang Adenberg)
2014 Die seltsamen Abenteuer von Don Quijote und Sancho Pansa (Jörg / Uli Führe)

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Besuch der 10. Klassen im DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen

Wissenschaft und Forschung in einem der größten und modernsten Forschungszentren Deutschlands hautnah erleben: Das können Schülerinnen und Schüler am Josef-Hofmiller-Gymnasium, wenn sie an einem Tag des 10. Schuljahres zusammen mit ihrer Physiklehrerin / ihrem Physiklehrer das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR besuchen.

Im DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen erleben Schüler/innen die Faszination kreativen wissenschaftlichen Forschens durch eigenes Experimentieren und begreifen naturwissenschaftlich-technisches Arbeiten über „learning by doing“. Spannende Experimente aus der aktuellen Luft und Raumfahrtforschung zu Themen wie Infrarot-, Laser- und Radarmesstechnik, Umweltfernerkundung, Analyse von Satellitendaten, Wetter und Klima, Planung von Forschungsflug, Robotik und Simulation bieten einen aufschlussreichen Einblick in Inhalte und Methoden moderner Forschungsarbeit. Den Schüler/innen stehen High-Tech-Instrumente wie Sensoren, ein Roboter, Archive für Satellitendaten und professionelle Simulations- und Auswertungsprogramme zur Verfügung. Ein erprobtes Team aus erfahrenen Wissenschaftlern und engagierten Studenten der Natur- und Ingenieurswissenschaften begleitet sie beim Experimentieren. Es beantwortet gerne Fragen rund um Themen wie Ausbildung und Beruf in Wissenschaft und Forschung oder auch zum Berufsalltag z.B. von Physikern und Ingenieuren.

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Schüleraustausch mit Bulgarien

Das JOHO führt im Schul­jahr 2017/18 zum sechsten Mal einen Schüler­austausch mit Bulgarien durch. Unsere Partner­schule, das Fremd­sprachen­gymnasium Lyudmil Stoyanov, liegt in Blagoevgrad, einer Universitäts­stadt 100 Kilometer südlich der Haupt­stadt Sofia.

Die bisherigen Teil­nehmer waren beeindruckt von der Herzlich­keit und der unglaublichen Menge an schmack­haftem Essen, mit der sie in ihren Gast­familien empfangen wurden. Sie haben die Zeit auf dem Balkan als großartiges Erlebnis empfunden.

Der einwöchige Aufenthalt in Bulgarien lässt die Schülerinnen und Schüler die Menschen sowie die Kultur eines ihnen weitgehend unbekannten Landes hautnah erleben und ermöglicht unvergessliche Ein­drücke, neue Sicht­weisen und Freund­schaften, die über Jahre hinaus bestehen.

Im Glockenpark am Stadtrand von Sofia.

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P-Seminar Kunst gewinnt Förderpreis bei den Filmtagen bayerischer Schulen

Das P-Seminar Kunst (Q12) des Josef-Hofmiller-Gymnasiums Freising besuchte vom 12. bis 15.  Oktober die 40. Filmtage bayerischer Schulen in Gerbrunn. Zu dieser Veranstaltung wurden insgesamt 191 Filme von verschiedenen Schulen aus Bayern eingereicht, doch nur 35 Filme schafften es in das Hauptprogramm des Festivals. Der Lege-Trick-Film „Die rechte Form“ des P-Seminars war einer der Landessieger.

Die Schülerinnen und Schüler hatten in ihrem Seminar die Aufgabe, innerhalb eines Jahres einen Film zu dem Leitthema „Integration“  fertigzustellen.  In dem erfolgreichen Kurzfilm geht es um eine Welt, in der sich die Regierung nur Quadrate als Bewohner wünscht. Sie will die Rechtecke vertreiben und greift zu drastischen Mitteln. So muss ein Rechteck auf abenteuerliche Weise über das Meer fliehen und kommt auf eine fremde Insel. Dort trifft es auf Dreiecke, doch auch diese empfangen das Rechteck nicht gerade freundlich. Erst als es den Dreiecken nicht gelingt, die Prinzessin zu retten, wird das Rechteck zum Helden.                             

Für diesen gelungenen Film gewannen die Schülerinnen und Schüler den Förderpreis des Bayerischen Philologenverbandes (BPV). Besonders lobte die Jury die mit liebevollen Details kontrastierte Reduktion auf das Wesentliche, wie zum Beispiel die quadratischen Räder eines Busses oder die dreieckige Sonne. Ebenso wurde die klare Erzählstruktur des Filmes herausgestellt. Die Resonanz war so positiv, dass der Film zu weiteren Festivals eingeladen wurde.

Während der Filmtage wurden alle gezeigten Filme nach der Vorführung in einer etwas kleineren Runde besprochen. Auch über den Film des Josef-Hofmiller-Gymnasiums wurde diskutiert und die Schülerinnen und Schüler beantworteten Fragen von aufmerksamen Zuschauern und Jurymitgliedern. Außerdem hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, den Studenten-Oscar Gewinner Alex Schaad kennenzulernen, ihm Fragen zu stellen und seinen Kurzfilm „Invention of Trust“ zu sehen.

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Exkursion der Q11 zum ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg

Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, die geprägt ist von der Abfolge bzw. dem Neben­einander von Demokratie und Diktatur, ist im Semester 11/2 der Gegen­stand des Geschichts­unterrichts. Dabei untersuchen die Schülerinnen und Schüler insbesondere die Gründe für die Akzeptanz oder Ablehnung der verschiedenen Staaten auf deutschem Boden.
Im Falle des National­sozialismus trug die Vorstellung von der neu entstehenden "Volks­gemeinschaft" dazu bei, dass viele Menschen bereit waren, über Hass und Hetze hinweg­zusehen und zu glauben, dass das Regime letztlich etwas Positives aufbaue.
Für die Teil­nehmer der alljährlich in Nürnberg stattfindenden Reichs­partei­tage sollte die "Volks­gemeinschaft" konkret erlebbar werden, weshalb sich eine genauere Betrachtung dieser aufwändig inszentierten Veranstaltung im Unterricht lohnt. Diese findet für unsere Q11 vor Ort statt, bei einer ganztägigen Exkursion nach Nürnberg.
Die Ausstellung in der Kongress­halle beleuchtet einerseits die faszinierende Wirkung, die die Reichs­partei­tage auf die "Volks­genossen" ausüben konnte, und erklärt die Mittel, mit denen diese erreicht wurde. Andererseits wird auch klar herausgestellt, wie viel Gewalt mit den Partei­tagen verbunden war - psychische Gewalt durch die Ausgrenzung derer, die nicht zur Gemein­schaft gehörten, aber auch körperliche Gewalt, da die gigantischen Bauten des Geländes nur durch den Einsatz von Zwangs­arbeit möglich waren.
Zweiter Teil des Tages­programms ist der Gang über das Gelände, auf dem noch Reste der national­sozialistischen Bauten zu sehen sind - genug, um den Größen­wahnsinn der NS-Führung zu erkennen und die Wirkung auf die Besucher der Reichs­parteitage nach­vollziehen zu können. Angesichts des zum Teil schlechten Zustandes der Bau­werke lässt sich dabei auch die Frage diskutieren, wie heute mit der national­sozialistischen Architektur umgegangen werden sollte.

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Exkursion der 9. Klassen zur KZ-Gedenkstätte Dachau

"Die Schüler lernen den National­sozialismus als ein politisches System kennen, das sich welt­anschaulich als Gegner sowohl des westlichen Liberalismus als auch des Sowjet­kommunismus versteht. Sie erfassen seine Innen- und Außenpolitik als Umsetzung einer menschen­verachtenden Ideologie und vertiefen ihre Ein­sichten im Rahmen einer Exkursion zu einem Gedenk­ort für die Opfer des National­sozialismus." (Lehr­plan Geschichte, 9. Klasse)

Für Schulen in Freising bietet sich eine Fahrt zur Gedenk­stätte im ehemaligen Konzentrations­lager Dachau an, das als erstes der national­sozialistischen KZs bereits kurz nach der Macht­übernahme ein­gerichtet wurde und als Vorbild für weitere Lager diente. War Dachau zunächst für politische Gefangene angelegt, wurden später auch andere Gruppen wie Kriegs­gefangene, Juden oder Homo­sexuelle dort ein­geliefert. Die Gefangenen - fast ausschließlich Männer - mussten im Umland arbeiten; viele starben an Krank­heiten oder Erschöpfung oder wurden vom Wach­personal getötet. Bis zur Befreiung des Lagers durch amerikanische Truppen im April 1945 waren in Dachau über 200 000 Menschen inhaftiert, über 40 000 wurden ermordet.

Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich am Tag der Exkursion intensiv mit dem Schicksal der Häftlinge in Dachau auseinander. Sie sehen einen Dokumentar­film zur Geschichte des Lagers, informieren sich im Museum über die Lebens­läufe einzelner Häftlinge und erfahren im Rahmen einer Gelände­führung etwas über die Zustände in den Baracken der Häftlinge und dem Lager­gefängnis sowie die Nutzung der Gas­kammern und Krematorien. Auch für einen Besuch der Kirchen auf dem Gelände ist Zeit.

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Studienfahrt nach Berlin der 10. Klassen

Seit dem Schuljahr 2016/2017 findet am JoHo eine Studienfahrt nach Berlin für die gesamte 10. Jahrgangsstufe statt.
Die Stadt bietet die Möglichkeit, viele Themen aus dem Geschichts- und Sozialkundeunterricht zu vertiefen. Baudenkmäler erinnern an die Zeiten, in denen Berlin Hauptstadt Preußens und später des Deutschen Kaiserreichs war; Gedenkstätten an die Zeit des Nationalsozialismus und der DDR. Die Überreste der Berliner Mauer bringen die deutsche Teilung näher, die hier im Alltag der Menschen allgegenwärtig war. Seit der Wiedervereinigung ist Berlin Bundeshauptstadt und Sitz der Bundesorgane, die teilweise zu besichtigen sind bzw. Informationsveranstaltungen für Schüler anbieten.

Programm:

Das Programm der Studienfahrt folgt keinem festen Schema; folgende Punkte sind jedoch in der Regel enthalten:

  • Wir besuchen den Deutschen Bundestag und weitere Regierungseinrichtungen, wahlweise Bundesrat, Bundespräsidialamt, Bundeskanzleramt oder ein Bundesministerium.
  • An der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße wird die Entstehung und Befestigung der innerdeutschen Grenze in Berlin nachvollziehbar.
  • In verschiedenen Museen beschäftigen wir uns mit einzelnen Aspekten der Geschichte (z.B. Jüdisches Museum, Deutsches Historisches Museum, Pergamon-Museum, DDR-Museum …)
  • An den bekanntesten Bauwerken Berlins – Brandenburger Tor, Fernsehturm – kommen wir natürlich auch vorbei.
  • Das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen lässt auf beklemmende Weise erfahren, wie im Unrechtsstaat DDR regimekritische Meinungen unterdrückt und verfolgt wurden.

Weiterlesen: Studienfahrt Berlin


Josef-Hofmiller-Gymnasium, Vimystr. 14, 85354 Freising, Tel.: 08161/5423000, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Impressum


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