Exkursion der 9. Klassen zur KZ-Gedenkstätte Dachau

"Die Schüler lernen den National­sozialismus als ein politisches System kennen, das sich welt­anschaulich als Gegner sowohl des westlichen Liberalismus als auch des Sowjet­kommunismus versteht. Sie erfassen seine Innen- und Außenpolitik als Umsetzung einer menschen­verachtenden Ideologie und vertiefen ihre Ein­sichten im Rahmen einer Exkursion zu einem Gedenk­ort für die Opfer des National­sozialismus." (Lehr­plan Geschichte, 9. Klasse)

Für Schulen in Freising bietet sich eine Fahrt zur Gedenk­stätte im ehemaligen Konzentrations­lager Dachau an, das als erstes der national­sozialistischen KZs bereits kurz nach der Macht­übernahme ein­gerichtet wurde und als Vorbild für weitere Lager diente. War Dachau zunächst für politische Gefangene angelegt, wurden später auch andere Gruppen wie Kriegs­gefangene, Juden oder Homo­sexuelle dort ein­geliefert. Die Gefangenen - fast ausschließlich Männer - mussten im Umland arbeiten; viele starben an Krank­heiten oder Erschöpfung oder wurden vom Wach­personal getötet. Bis zur Befreiung des Lagers durch amerikanische Truppen im April 1945 waren in Dachau über 200 000 Menschen inhaftiert, über 40 000 wurden ermordet.

Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich am Tag der Exkursion intensiv mit dem Schicksal der Häftlinge in Dachau auseinander. Sie sehen einen Dokumentar­film zur Geschichte des Lagers, informieren sich im Museum über die Lebens­läufe einzelner Häftlinge und erfahren im Rahmen einer Gelände­führung etwas über die Zustände in den Baracken der Häftlinge und dem Lager­gefängnis sowie die Nutzung der Gas­kammern und Krematorien. Auch für einen Besuch der Kirchen auf dem Gelände ist Zeit.


Josef-Hofmiller-Gymnasium, Vimystr. 14, 85354 Freising, Tel.: 08161/5423000, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Impressum


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