Bunte Antike

Klasse 6b/d | Schuljahr 2014/15

Fragmente vervollständigen und dabei die Vergangenheit in Farbe sehen

Auf Bruchstücken antiker Skulpturen entdeckten Wissenschaftler erst vor relativ kurzer Zeit die Reste von Farbpigmenten und aufwendigen Mustern, mit denen die Kunstwerke der alten Griechen ursprünglich bemalt waren.

Welch eine Überraschung, denn lange Zeit prägte das edle Weiß einer beruhigten Marmor-Oberfläche unsere Vorstellung vom Erscheinungsbild antiker Skulptur. Die Künstler der Renaissance und des Klassizismus belebten die Ideale der Antike zwar zu neuem Leben, doch vergaßen sie dabei die Farbe als bedeutendes Merkmal.

Im Kunstunterricht machen wir uns heute ein umfassenderes Bild von der Antike - genauer gesagt, viele individuelle Bilder von den bunten Göttern und unseren Ahnen. So helfen uns die Erkenntnisse der Wissenschaft wie auch die eigene Phantasie, um ein Stück unserer kulturellen Vergangenheit neu und in Farbe zu sehen.

D. Kufner