Mammutherden & Wollnashörner

Klassen 5b/d | Schuljahr 2015/16

Urige Kreaturen bevölkerten das Eiszeitalter

 Jahrzehntausende sind vergangen, seit die letzten Mammutherden und Wollnashörner durch eisige, schneebedeckte Kältesteppen zogen. Auf ihrer Suche nach Nahrung fanden sie damals nur Zwergsträucher und karge Gräser. Lange, schier unendliche Wintermonate folgten den kurzen Sommerperioden. Gegen Ende der letzten Eiszeit - vor etwa 11.000 Jahren - starben diese beeindruckenden Wesen aus, weil das wärmer werdende Klima und der zunehmende Einfluss des Menschen ihnen ein Überleben unmöglich machten.

 

Heute - inmitten einer erdgeschichtlichen Warmzeit und zu Zeiten des von uns selbst beeinflussten Klimawandels - kommen immer häufiger Mammutstoßzähne und Skelette von Eiszeittieren aus den ehemals tief gefrorenen Permafrostböden Sibiriens zum Vorschein. Sogar vollständige, fast unversehrte Mammute und Wollnashörner hat man schon gefunden, mit Haut und Haar. Teilweise blieben sie mehr als 30.000 Jahre in der "natürlichen Tiefkühltruhe" des Permafrostbodens erhalten.

 Der Traum, diese beeindruckenden Eiszeitkreaturen wieder auferstehen zu lassen, beflügelt die Phantasien so mancher Wissenschaftler - ohne dabei zu bedenken, dass ein einzelnes, geklontes Mammut oder Wollnashorn in unserer technisierten Welt des 21. Jahrhunderts wohl ein ziemlich bemitleidenswertes Wesen wäre …

 Ist es nicht naheliegender, aus einem Klumpen Ton in den eigenen Händen diese urigen Lebewesen wieder neu zu erschaffen ?!

Lassen sich für diesen bildhauerischen Schöpfungsprozess sogar zwei ganze Schulklassen begeistern, dann bleiben die Mammute und Wollnashörner am Ende auch nicht allein, sondern fühlen sich pudelwohl inmitten ihrer Herde von Artgenossen ;)

 "Ich bin nicht dick. Ich bin nur dick angezogen - das nennt man Fell. Es ist plüschig."

Manni aus Ice Age

 Ku / 27.01.2016