Im Rahmen des Geschichtsunterrichts und der dort in den letzten Wochen behandelten Thematik zur bayerischen Geschichte fuhren die Klassen 8a und 8b am 2. Februar in die Landeshauptstadt. Dort machten sich die Schüler:innen und die sie begleitenden Lehrkräfte Frau Kunstmann-Schulmeister, Frau Lowinger, Frau Winkler und Herr Reif auf Spurensuche des „königlichen Münchens“. Unter der gleichnamigen Führung zeigten die beiden Stadtführerinnen Frau Dr. Ina Müller sowie Frau Dr. Barbara Küppers den Schüler:innen „königliche“ Bauwerke in der Münchner Altstadt wie z.B. die verschiedenen Innenhöfe der Residenz oder das Nationaltheater, das König Maximilian I. Joseph Anfang des 19. Jahrhunderts erbauen ließ. So erfuhren die Schüler:innen auch die Geschichte vom Brand des Gebäudes 1823, der auf Grund des eingefrorenen Löschwassers nur mit Bier aus dem nahegelegenen Hofbräuhaus gelöscht werden konnte.

Trotz des sehr stürmischen Wetters lauschten die Schüler:innen den immer wieder eingestreuten Anekdoten und Legenden über die bayerische Geschichte. Dabei sorgte besonders die Geschichte vom Wittelsbacher Herzog Ludwig II. dem Strengen aus dem 13. Jahrhundert für aufmerksames Zuhören, der durch ein Missverständnis seine eigene Frau enthaupten ließ. Ebenfalls in Erinnerung bleiben wird wohl allen Teilnehmer:innen die Legende über Ludwig IV. den Bayer, der als Kind angeblich von einem Affen aus der Wiege geschnappt wurde und auf dessen Arm einige Zeit auf dem Dach des heutigen Alten Hofes verbrachte.

Nach zwei interessanten Stunden machten sich die durchgefrorenen Schüler:innen samt ihren Lehrkräften in der glücklicherweise warmen S-Bahn auf den Weg zurück nach Freising.

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