Rote Pullis, rote Hosen, rote Schals und auch rote Masken waren am 1. Dezember die angesagten Kleidungsstücke und Accessoires am JoHo. Was wie ein modisches Statement wirkte, war aber tatsächlich etwas ganz anderes: Am Welt-AIDS-Tag setzten viele Schüler:innen und Lehrer:innen so ein Zeichen der Toleranz und der Solidarität mit allen HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten.

Das Acquired Immune Deficiency Syndrome, in der Regel mit den Buchstaben AIDS abgekürzt, bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen infolge der durch Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HI-Virus, HIV) ausgelösten Zerstörung des Immunsystems auftreten. Anders als zum Beispiel im Süden Afrikas treten HIV-Infektionen in Deutschland heute nur noch relativ selten auf und sind gut behandelbar. Betroffene können dank ihrer Medikamente ein fast normales Leben führen. Dennoch leiden sie und ihre Angehörigen häufig noch unter Vorurteilen, die HIV-Positiven entgegengebracht werden.

Im Jahr 1990 wurde auf der AIDS-Konferenz in San Francisco das Red Ribbon, ein rotes Armband, als Zeichen des Protests gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten etabliert. Ein Jahr später wurde die rote Schleife international zum Symbol für den Kampf gegen AIDS.

An unserer Schule ruft die SMV seit mehreren Jahren dazu auf, am Welt-AIDS-Tag ein rotes Kleidungsstück zu tragen, und informiert über die Krankheit. Sie will auf diese Weise ihre Mitschüler:innen dazu anregen, sich in Menschen mit HIV hineinzuversetzen und die eigene Einstellung hinsichtlich HIV/Aids zu überprüfen.

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