Auch in diesem Schuljahr fand der unter den Schüler:innen sehr beliebte Gliedertiervortrag statt. Immer wieder konnten die Jugendlichen ihr Wissen über Themen wie Insektenfamilien oder die Entwicklung von Insekten beweisen, wobei der Referent Herr Werdan stets einen interessanten oder gar unglaublichen Fakt in petto hielt. Wusstet ihr, dass der Stabschrecke im Falle des Verlusts eines Beins einfach ein neues Bein wachsen kann? Oder dass japanische Frauen aufgrund des starken Insektensterbens die Kirschbäume mit kleinen Bambuspinseln bestäuben müssen, um eine ertragreiche Ernte zu haben? Dass Insektenmännchen die längeren Antennen haben, um die Weibchen auch über Kilometer finden zu können?  

Herr Werdan kam nicht alleine, sondern brachte eine ganze Reihe interessanter Gliederfüßer mit, an deren Beispiel sich auch die Mimikry (Nachahmung wehrhafter Lebewesen, z.B. Schwebfliege) und Mimese (Nachahmung der Umwelt, z.B. wandelndes Blatt) deutlich sehen ließen. So fanden sich die Jugendlichen nicht nur mit der Königsnatter als Beispiel für die Mimikry in ein und demselben Raum (wobei alle wussten, dass die Königsnatter nur die Mimikry verdeutlichen sollte und als Schlange nicht zu den Gliedertieren gezählt werden kann), sondern auch mit einem afrikanischen Kaiserskorpion, einer mexikanischen Rotknie-Vogelspinne, einem afrikanischen Riesentausendfüßler, mehreren Stabschrecken, wandelnden Blättern und auch mit einer australischen Gespenstschrecke. Besonders interessant war der australische Wüstenskorpion, ein hochgiftiges Exemplar. Spannend! 

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