Der deutsch-französische Tag

Inzwischen ist es am Josef-Hofmiller-Gymnasium guter Brauch geworden, am 22. Januar den deutsch-französischen Tag zu begehen.
Kurz zum Hintergrund: Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Deutschland und Frankreich den Élysée-Vertrag, in dem die beiden Länder eine weitreichende Zusammenarbeit zur Förderung eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses, ja einer Freundschaft vereinbarten. Dies war zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, verlangte es doch die Überwindung alter Feindbilder und zahlreicher Vorurteile auf beiden Seiten.
Inzwischen hat sich Europa sehr verändert, die zunächst zaghafte Integration innerhalb einer Europäischen Union ist wohl unumkehrbar geworden und wird von kaum jemandem ernsthaft in Frage gestellt. Kern dieses Europa sind nach wie vor Frankreich und Deutschland, "mit denen zwar nicht alles funktioniert, gegen deren gemeinsamen Willen aber in Europa nichts durchgesetzt werden kann", wie vor einiger Zeit ein französischer Politiker äußerte.
Der deutsch-französische Tag in seiner heutigen Form wurden durch den Deutsch-französischen Vertrag von 2004 ins Leben gerufen.

G. Troll