Eines der Ziele des MINT-EC-Netzwerks ist es, das Interesse von Schüler:innen an MINT-Fächern und -Studiengängen zu wecken. Dazu werden immer wieder mehrtägige Forschungsveranstaltungen angeboten, die in Kooperation mit Hochschulen, Forschungsinstituten oder Unternehmen stattfinden und Jugendlichen unter sachkundiger Anleitung professionelles Experimentieren ermöglichen. Kathrin Bürkle aus der Q12 wurde im Herbst unter vielen Bewerber:innen für ein solches Camp im Bereich Molekularbiologie ausgewählt und berichtet von ihren Erfahrungen:

„Unser Molekularbiologie-Camp fand in der experimenta in Heilbronn statt. Die Labore dort sind professionell ausgerüstet und für Schülerprojekte ausgelegt. Wir verbrachten meist den ganzen Tag im Labor und konnten dadurch die Arbeit eines Molekularbiologen kennenlernen. Unsere Aufgabe war es, den Phagen Lambda, ein Virus, in den Plasmidvektor pUC18 zu klonieren. Zu dem Zweck haben wir Aminosäurefrequenzen mit Hilfe von Enzymen herausgeschnitten und isoliert. Das hört sich komplizierter an, als es tatsächlich ist, und man lernt dabei viel über die Eigenschaften von DNA und Proteinen, ihre Isolierung, Vervielfältigung und Manipulation.

Da alle Teilnehmer:innen aus verschiedenen Bundesländern kamen und die wenigsten Heilbronn kannten, stand auch eine Stadttour auf dem Programm. Zudem hatten wir Zeit, die vier Ausstellungen der experimenta zu besuchen, was durch die vielen interaktiven Stationen sehr viel Spaß machte. Außerdem schauten wir sogar eine Vorstellung des neuen Science Dome, einem Planetarium und Theater, an, die mich sehr beeindruckt hat. Jedoch war nicht jeder Augenblick des Tages verplant, wir hatten auch Freiraum. Dadurch, dass wir oft ähnliche Interessen hatten, fachbezogen oder auch privat, kamen wir schnell ins Gespräch und schlossen Freundschaft.“

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