Schule, Philosophie und Journalismus – passt das denn überhaupt zusammen? Allerdings, und sehr gut sogar. Davon konnte sich eine Auswahl von Schülerinnen und Schüler der Ethikgruppen 5ad und 6bef am eigenen Leib überzeugen. Sie hatten das große Glück, an einer Interviewaktion des ZEIT LEO Magazins teilnehmen und aus erster Hand erfahren zu dürfen, was es bedeutet, von einer echten Journalistin interviewt zu werden.

Zu insgesamt drei Terminen erschienen hierzu eine Pressevertreterin des bekannten Medienhauses und eine professionelle Fotografin im JOHO und befragten jeweils bis zu sechs Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ethikklassen der Unterstufe. Dabei richtete die Reporterin lediglich eine ganz spezielle Frage an die jungen Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Diese hatte stets einen philosophischen bzw. lebensweltlichen Charakter, wie beispielsweise „Probierst du gerne Neues aus?“, oder „Hättest du gerne Zauberkräfte?“. Die Schülerinnen und Schüler waren nun angehalten, hierzu Stellung zu beziehen – und gaben teils faszinierende, kluge oder amüsante Antworten von sich. Auf die Frage, ob er sich gerne verkleidete, merke ein Schüler clever an: „Wenn du verkleidet bist, weiß niemand, wer du bist. […] Dann wird nämlich auch niemand denken: Ach, das ist ja der, der ist ja peinlich. Sondern dann bist du in deiner Rolle und traust dich mehr, du machst dein Ding.“ Während die eine Hälfte der kleinen Philosophen und Philosophinnen von der Journalistin befragt wurde, durfte sich der andere Teil gekonnt im Schulgebäude bzw. auf dem Gelände des JOHO ablichten lassen. Dieser Vorgang wurde auch von zwei Schülerinnen des Fotografie AKs begleitet, welche dadurch die Chance erhielten, Tipps und Tricks von einer echten Fotokünstlerin zu erhalten.

Als kleine Belohnung – neben der „Freistunde“ natürlich – erhielten alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich für ein solches Interview zu Verfügung gestellt hatten, ein Exemplar genau der Ausgabe, welche ihre Antwort bzw. ihr Bild enthielt. So bekamen die Schülerinnen und Schüler nicht nur seitenweise Lesevergnügen frei Haus, sondern auch ein Stück Erinnerung an diese einmalige Aktion.

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