Am letzten Mittwoch des Schuljahrs lud die SMV wieder zum Sommerfest bzw. zur „JoHo-Wiesn“ ein, die anders als das Münchner Original ohne Fahrgeschäfte und ohne Maßkrüge auskommt, aber trotzdem viele Attraktionen für die Besucher bot.

Die Klassen der Unterstufe waren für die Unterhaltung der Besucher zuständig und hatten dafür verschiedene Spiele vorbereitet. So konnte man zum Beispiel beim Entenangeln oder Nerf-Schießen sein Glück versuchen oder beim Nageln seine Kraft unter Beweis stellen, und wer lieber nur auf den Zufall vertraute, konnte bei der Tombola Lose kaufen und große und kleine Preise gewinnen. Für das leibliche Wohl sorgten Mittel- und Oberstufe und ließen wirklich keine Wünsche offen: Es gab Süßes und Herzhaftes in allen Variationen und Größen, und manche Angebote waren so begehrt, dass sich an den Ständen Schlangen bildeten.

Was gehört sonst noch zu einer Wiesn? Trachten natürlich. Einige Besucher:innen waren in Dirndl bzw. Lederhosen gekommen und konnten sich somit am Trachten-Wettbewerb beteiligen. Eine mehrköpfige Jury begutachtete die Outfits der Kandidaten und vergab Punkte, so dass im Anschluss mehrere Sieger gekürt werden und sich über Eisgutscheine freuen konnten.

Auch Live-Musik, ein weiteres Wies’n-Merkmal, durfte nicht fehlen. Hier sorgte zunächst die Junior-Bigband für Stimmung. Sie erntete für ihre Stücke ebenso großen Applaus wie später Marharyta Vasserman, die das Publikum mit Gesang und Gitarre begeisterte.

Ein weiteres Highlight des Nachmittags, das zugegebenermaßen nicht ans große Oktoberfest angelehnt war, aber einer langen JoHo-Tradition entspricht, war das Fußballspiel der Lehrer- gegen die Schülermannschaft. Fast auch schon Tradition hat die Niederlage des Lehrerteams, die mit 0:4 heuer aber besonders deutlich und schmerzlich ausfiel. An den Fans lag es sicher nicht – die Anfeuerungsrufe der zahlreichen Zuschauer:innen galten beiden Seiten gleichermaßen.

Das Einzige, was die Freude der JoHo-Wiesn-Besucher und -Schausteller etwas trübte, waren die gelegentlichen Regenschauer, die ein paar Mal zur Flucht ins Schulgebäude zwangen. Der guten Laune taten sie aber keinen Abbruch, und Veranstalter und Gäste waren am Abend sehr zufrieden mit dem Fest.

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