Hass Hetze Mord 2026_oben

Auf Spurensuche in der Weimarer Republik Hass, Hetze, Mord

von Ariane Urban

In den Anfangsjahren der Weimarer Republik war Gewalt an der Tagesordnung. Vor allem die Anhänger rechter Ideologien schreckten auch vor Mord nicht zurück und nahmen bekannte Repräsentanten der Republik ins Visier. Ein solches prominentes Mordopfer steht im Zentrum des historischen Escape-Games "Hass, Hetze, Mord", das die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen letzte Woche im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg spielen durften. Als Investigativ-Teams nahmen sie die Ermittlungen auf: Sie sammelten Informationen in der aktuellen Bayernausstellung, werteten originale Polizeiakten und andere Quellen aus und kombinierten Beweise. Wohin die Spuren schließlich führten, sei hier nicht verraten – wohl aber, dass alle Beteiligten viel Spaß an der Herausforderung hatten und dabei viel über die deutsche Geschichte der frühen 1920er-Jahre gelernt haben.