CAP 2

Durchführung des Projekts mit den 6. Klassen Concussion Awareness Projekt

von Mattias Berberich-Paukner

Am 22. September 2026 wurde im Rahmen des Sportunterrichts das CAP-Projekt (Concussion Awareness Projekt) mit allen 6. Klassen unserer Schule durchgeführt. Ziel dieses Projekttages war es, die Schülerinnen und Schüler für die Risiken und Folgen von Gehirnerschütterungen zu sensibilisieren und ihnen präventive Maßnahmen sowie grundlegende Kenntnisse zur Erkennung und zum Umgang mit solchen Verletzungen zu vermitteln.

Die Veranstaltung gliederte sich in vier abwechslungsreiche Stationen, die von den Klassen im Rotationsprinzip durchlaufen wurden:

  1. Theoretische Grundlagen anhand von Videos
    In dieser Station erhielten die Schülerinnen und Schüler durch altersgerechte Videoclips grundlegende Informationen über das Gehirn, die Ursachen von Gehirnerschütterungen sowie deren Symptome und mögliche Folgen. Die Inhalte wurden anschließend gemeinsam reflektiert und besprochen, um ein vertieftes Verständnis zu fördern.

  2. Spielerischer Kompetenzerwerb
    Anhand eines Kartenspiels zum Thema SHT (Schädel-Hirn-Trauma) wurde das Wissen der Schülerinnen und Schüler vertieft und gefestigt. Anschließend wurden die sich aus dem Spierl heraus ergebenden Fragen geklärt und dieser Schritt reflektiert.

  3. Die Schutzwirkung von Helmen selbst überprüfen
    Hier konnten die Kinder anhand praktischer Experimente – etwa dem bekannten „Eierhelm-Test“ – selbst erleben, wie effektiv Helme vor Kopfverletzungen schützen und wo die Grenzen des Schutzes liegen. Denn trotz der Schutzwirkung eines Helmes kann es zu einem SHT kommen. Und außerdem ist es natürlich schon etwas besonderes, wenn man mal in der Sporthalle ein Ei so werfen darf, dass es (wahrscheinlich?) zu Bruch geht ;-)

  4. Auswirkungen von Symptomen einer Gehirnerschütterung auf die Motorik
    In dieser Station wurden die Auswirkungen einer Gehirnerschütterung auf die Bewegungsfähigkeit und Koordination erfahrbar gemacht. Mithilfe von Simulationsbrillen und einfachen Bewegungsaufgaben konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, wie stark die motorischen Fähigkeiten durch eine solche Verletzung beeinträchtigt sein können.

Die Durchführung des CAP-Projekts verlief erfolgreich und wurde von den Schülerinnen und Schülern mit großem Interesse und Engagement angenommen. Die Kombination aus theoretischem Input, praktischen Erfahrungen und spielerischen Elementen erwies sich als besonders wirkungsvoll, um die Inhalte nachhaltig zu vermitteln.

Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Lehrkräften die maßgeblich zum Gelingen des Projekttages beigetragen haben, sowie den Entwicklern des Projektes:
ZNS Stiftung
Concussion Clinic für Kinder & Jugendliche der LMU München