Jociety 2026
Zwei Tage lang verwandelte sich das Schulhaus in der letzten Schulwoche wieder in „Jociety“, der Spielstadt am JoHo: Aus den Fachräumen wurden Läden und Werkstätten, Takeaways und Spielhöllen, und jeder Betrieb versuchte, möglichst viel Kundschaft anzulocken. Nur so konnten nämlich „Jollars“ eingenommen und an die Mitarbeiter ausgezahlt werden, die es sich dann ihrerseits in ihrer arbeitsfreien Zeit gut gehen lassen konnten.
Nicht zu Unrecht hatten viele Geschäftsgründer und -gründerinnen auf den Appetit ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler gesetzt und boten Süßes und Herzhaftes, zu Hause hergestellt oder vor Ort frisch zubereitet. Gut besucht waren auch die Do-it-yourself-Werkstätten, in denen man verschiedenste Armbänder herstellen oder Taschen bemalen konnte, und natürlich die Gaming Bars, in denen Computerspiele gespielt wurden. Wer davon genug hatte, konnte ins Kino gehen, chemische Show-Effekte bestaunen, sich mit Freunden fotografieren lassen, den Bobbycar-Führerschein machen, in der Karaoke-Bar sein Gesangstalent erproben oder auch am Jociety-Standesamt heiraten und Kinder adoptieren.
Eine Müllabfuhr oder einen Entrümpelungsservice gab es in JoHo-Stadt nicht, und so mussten am Ende des zweiten Tages alle Chefs und Angestellten selbst Hand anlegen, um die Fachräume wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Das gelang aber gut und so schnell, dass pünktlich zum Geschäftsschluss alle nach Hause gehen konnten.