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Joscar-Verleihung 2026 Ehrung der JoHo-Elite

von Julia Wiesmann

Zur letzten Schulwoche am JoHo gehört seit vielen Jahren auch die Vergabe der "Joscars" – der Auszeichnung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Schuljahr etwas Besonderes geleistet haben.
Die feierliche Veranstaltung wurde von Frau Lowinger, der Beauftragten für Begabtenförderung, eröffnet. Nach einer musikalischen Einlage von Julia Geist, die einen Tango von Gerardo Matos Rodríguez auf der Geige vortrug, folgte die Laudatio durch die Schulleiterin. Frau Räde führte aus, dass der Begriff "Elite" in der Schule durchaus positiv zu verstehen sei und besonders begabte, interessierte und anstrengungsbereite Schülerinnen und Schüler eine Würdigung verdient hätten. Sie betonte aber auch, dass Intelligenz alleine noch nicht ausreiche, sondern Führungspersönlichkeiten in der Welt von morgen auch über einen ethischen Wertekompass verfügen müssten, um gute Lösungen für die Probleme der Menschheit zu finden.
Als nächstes gab Anastasia Lah (9. Jgst.) einen Einblick in das bundesweite Förderprogramm "Jugend trainiert Mathematik", in dem sie sich seit drei Jahren trotz strenger Auswahlkriterien behauptet. Was ihr daran Spaß macht, ist nicht nur der Umgang mit anspruchsvollen mathematischen Problemen, sondern auch der Kontakt mit Gleichaltrigen aus anderen Bundesländern, mit denen man, wie sie betonte, auch über "ganz normale" Themen reden könne.
Eine Romanze von Max Reger, von Yeming Zhu auf der Klarinette interpretiert, leitete zur eigentlichen Preisverleihung über. Den Joscar in Form einer Urkunde und eines Einkaufsgutscheins, den dankenswerterweise wieder der Freundeskreis des Josef-Hofmiller-Gymnasiums gestiftet hatte, erhielten zum einen Schülerinnen und Schüler, die einen hervorragenden Notenschnitt im Jahreszeugnis oder erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen haben; doch auch soziales Engagement, z.B. im Schulsanitätsdienst, wurde auf diese Weise belohnt.
Den Abschluss der Feierstunde bildeten zwei weitere Musikbeiträge: Max Hänsel spielte auf dem Klavier ein Prélude von Frédéric Chopin und Alena Schuler auf der Querflöte das Stück "Le petit noir" von Claude Debussy. Danach konnten die Preisträger, ihre Eltern und andere Gäste auf die Auszeichnung und den Schuljahrsabschluss anstoßen. Herzlichen Glückwunsch an alle Joscar-Gewinner!