Studienfahrt der Q12 Prag - die "Goldene Stadt"
Am Montag, den 29.6.26, brach eine Gruppe der Q12 nach Prag auf, wo sie in den nächsten Tagen ein umfangreiches Programm erwartete.
Am Montag erkundeten wir auf den Spuren Kafkas die Stadt und besuchten anschließend noch das Kafka-Museum. Am Nachmittag besichtigten wir dann die Prager Burg, wo wir wiederum eine Führung bekamen. Gut für uns war, dass wir aufgrund der ausgedehnten Tour am Vormittag recht spät dran waren und die Besuchermassen bereits weg waren, so dass wir die Burg nahezu für uns allein hatten.
Am Mittwoch wollten wir vormittags eigentlich eine Schifffahrt durch den Teufelskanal unternehmen, welche jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, da es regnete – stattdessen wurden wir auf eine ganz „normale“ Sightseeing-Fahrt auf der Moldau (in einem überdachten Schiff) umgebucht. Den Rest des Tages hatten alle frei, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend traf sich eine kleine Gruppe noch in dem berühmten Jazz-Club „Reduta“, den es schon seit 1958 gibt und in dem schon Jazz-Größen wie Louis Armstrong oder Ella Fitzgerald aufgetreten sind.
Am Donnerstagvormittag besuchten wir das Jüdische Viertel mit dem alten, jüdischen Friedhof und der Meisel- sowie der Spanischen Synagoge. Abends trafen wir uns wieder, um uns auf die Spur der Naturwissenschaftler zu begeben, die eine Verbindung zur Stadt Prag haben: Wir gingen an der Karlsuniversität vorbei, wo unter anderem Ernst Mach lehrte, erfuhren von Tycho Brahe und seinem geheimnisumwitterten Tod, und bewunderten die Aposteluhr auf dem Rathausplatz. Auch Christian Doppler („Doppler-Effekt“) sowie Nikola Tesla (Pionier der Elektrotechnik) waren in Prag tätig, und Johannes Kepler soll hier seine Gesetze der Planetenbewegungen entwickelt haben.
Wie im Flug verging die Zeit und schon war der letzte Tag der Studienfahrt gekommen. Noch ein letztes Mal begaben wir uns in die Stadt, diesmal mit dem Fokus auf die Architektur der Stadt. Dass in der Stadt mehrere Schichten mit unterschiedlichen Baustilen aufeinander gebaut wurden, fanden wir dabei ebenso heraus wie, dass Prag deshalb so gut erhalten ist, weil sich die Alliierten darauf geeinigt hatten, es nicht zu bombardieren. Nicht zuletzt hörten wir auch verschiedene Erklärungen, warum Prag die „Goldene Stadt“ heißt.
Am Nachmittag stiegen wir wieder in den Zug und kamen am Abend unerwartet pünktlich in Freising an.