Exkursion zur bauma 2016

 
Die größte technische Fachmesse der Welt – die bauma 2016 – öffnete am 11. April 2016 zum 31. Mal in München ihre Tore. Die bauma ist die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Sieben Messetage lang präsentieren über 3.400 Aussteller auf über 600.000 m² ihre neuesten Produkte und Innovationen, aber auch ihre größten und schwersten Maschinen.
 
Zum zweiten Mal nach 2013 organisiert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) in Kooperation mit der Messe München während der bauma die Veranstaltung „THINK BIG!“. Auf insgesamt 3.000 m² bietet diese Initiative ein umfangreiches und interaktives Programm rund um technische Ausbildung, Studium und Karrieremöglichkeiten in der Bau- und Baustoffmaschinenindustrie.
 
Der VDMA und die Messe München haben Schulen aus Bayern eingeladen, „THINK BIG!“ auf der bauma zu besuchen und anschließend einen Rundgang über das Messegelände zu machen. Knapp 30 interessierte Schülerinnen und Schüler des Josef-Hofmiller-Gymnasiums Freising nahmen dieses einmalige Angebot wahr und fuhren zusammen mit ihren Lehrkräften Dr. Stefan Bäumel und Robert Riedl zur Münchner Messestadt.
 
Dort boten in der „THINK BIG!“-Halle diverse Unternehmen, Bildungswerke und Verbände Mitmachaktionen an und informierten über Ausbildung und Berufsalltag in ihren Unternehmen. Um das Ganze anschaulicher zu gestalten, brachten die Firmen Bagger-, Grader- und Schweißsimulatoren, Flipper, Elektroschaltwände oder mit Joysticks gesteuerte Kickerkästen mit. Die Schülerinnen und Schüler konnten Maste im Miniaturformat biegen oder mit einem hydraulisch gesteuerten Kugellabyrinth die hohe Präzision der Elektrohydraulik selbst ausprobieren. Zudem standen Auszubildende, Mitarbeiter der Personalabteilung sowie Techniker und Ingenieure aus den Unternehmen persönlich für Gespräche bereit. Herzstück der Veranstaltung war die Bühne „Werkstatt Live!“ mit 20-minütigen Shows, bei denen Auszubildende an extra zur Verfügung gestellten Baumaschinen wie Radlader und Mobilbagger arbeiteten. Im neuen Bereich „Studium“ gaben Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter verschiedener Hochschulen Einblicke in den Studienalltag. Sie stellten den klassischen Studiengang Maschinenbau sowie verschiedene duale Studiengänge vor.
 
Der anschließende Messerundgang war für die Schülerinnen und Schüler nicht weniger interessant. Vom 677 t schweren Großhydraulikbagger mit einer 36 m³ fassenden Schaufel über den rund 4.000 PS starken Steinbruch-Muldenkipper mit 360 t Nutzlast bis hin zum 9-achsigen Teleskop-Mobilkran mit 1.200 t Traglast gab es hier wirklich die größten und schwersten Maschinen zu bestaunen.
 
Gut informiert, aber auch schwer beeindruckt traten alle nach einem sehr interessanten Tag auf der bauma schließlich ihren Heimweg an.
 
Robert Riedl
 
 

MINT-Tag 2016 im Deutschen Museum

Auch in diesem Schuljahr wurde für die 8. Klassen des Josef-Hofmiller-Gymnasiums Freising wieder ein MINT-Tag organisiert. Knapp 100 Schülerinnen und Schüler besuchten zusammen mit ihren Physik- und Chemielehrkräften das Deutsche Museum in München.
 
Aufgeteilt in mehrere Gruppen standen Führungen durch verschiedene Ausstellungen im MINT-Bereich auf dem Programm. Äußerst interessant für unsere Schülerinnen und Schüler waren die Führungen zur Astronomie, zur Nanotechnologie und zur Pharmazie sowie die Vorführungen Flüssiger Stickstoff, Formen und Gießen von Metallen und Hochspannungstechnik. Aber auch die lehrplannahen Themen wie Energietechnik oder Kraftmaschinen fanden großen Anklang.
 
Für jede Schülergruppe waren zwei (Vor-)Führungen gebucht, zwischen denen unsere Jungforscherinnen und Jungforscher – ausgerüstet mit entsprechend ausgearbeiteten Bögen des Deutschen Museums – auf eigene Faust verschiedene Ausstellungen erkunden konnten.
 
Neben dem organisierten Programm blieb zudem reichlich Zeit, um sich zu stärken und weitere Ausstellungen und Vorführungen – je nach Interesse der Schülerinnen und Schüler – zu besuchen.
 
Voller neuer Eindrücke und Erkenntnisse traten wir schließlich wieder den Heimweg nach Freising an.
 
Robert Riedl
 
 

Exkursion zum DLR_School_Lab

Nur wer selber forscht, erlebt wie faszinierend die Welt der Wissenschaft und Forschung ist! Aus diesem Grund besuchen traditionell alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Josef-Hofmiller-Gymnasiums das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen.
 
Das DLR ist eine der größten und modernsten Forschungseinrichtungen Europas. Hier werden Flugzeuge der Zukunft entwickelt und Piloten trainiert, Raketentriebwerke getestet und Bilder von fernen Planeten ausgewertet. Außerdem forschen die ca. 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Hochgeschwindigkeitszügen der nächsten Generation, an umweltfreundlichen Verfahren zur Energiegewinnung und vielem mehr ...
 
Im DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen werden Schülerinnen und Schüler altersgerecht an ausgewählte Themen wie Lasertechnologie, Robotik, Umweltspektroskopie, Infrarot- und Radarmesstechnik, Raketenbau oder Tunnelbohrung herangeführt. Unter fachkundiger Anleitung von StudentInnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften, hinter denen ein Team aus WissenschaftlerInnen steht, experimentieren die Schülerinnen und Schüler eigenständig. Bei den Experimenten stehen den jungen Forschern dabei jede Menge Know-how und viele Technologien zur Verfügung: Sensoren, Roboter, das Satellitendatenarchiv des DLR, ein Profiarbeitsplatz für Meteorologen und vieles andere.
 
Beim Thema Lasertechnologie beispielsweise bekamen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Grundlagen eines Lasers erklärt. Nach einer kurzen Einweisung in die Handhabung der Geräte inklusive Belehrung über die Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Lasern ging es dann zum praktischen Teil über. Angefangen bei einfachen Entfernungsmessungen unbeweglicher Gegenstände versuchten sich die Schülerinnen und Schüler schnell auch an schwierigeren Dingen wie der Bestimmung der Körpergröße. Was steckt aber hinter der Entfernungsmessung mit einem Laser-Radar? Und wie kommt man von der Entfernungs- zur Geschwindigkeitsmessung? Diese und ähnliche Fragen wurden selbstverständlich hier geklärt. Der Höhepunkt dieser Gruppe war dann die Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen auf dem Firmengelände mit einem Laser-Radar wie es auch bei der Polizei zum Einsatz kommt.
 
 
Zum Abschluss der Exkursion besuchten alle Schülerinnen und Schüler das deutsche Kontrollzentrum für Raumfahrtaktivitäten. Sie konnten bei einer Direktschaltung einen Blick in die Internationale Raumstation (ISS) werfen und der Besatzung beim Arbeiten zusehen. Herr Dr. Hausamann erklärte von den Dienstplänen und Abläufen auf der ISS bis zu den Schwierigkeiten bei der Kommunikation aufgrund der Erdumrundung alles, was die Schülerinnen und Schüler interessierte.
 
Gut informiert über die vielfältigen Aktivitäten des DLR, aber auch über die vielen Möglichkeiten, die das DLR jungen Menschen bieten kann, traten wir schließlich den Heimweg an.
 
Robert Riedl
 
 

MINT 4 YOU – Begeisterung für Technik

Josef-Hofmiller-Gymnasium kooperiert mit Texas Instruments, MAN und der Hochschule München

Im Herbst 2014 wurde MINT 4 YOU – Begeisterung für Technik, ein Programm für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler ins Leben gerufen. Hier kooperieren das Josef-Hofmiller-Gymnasium Freising und die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik an der Hochschule München (HM) mit namhaften Industrieunternehmen wie Texas Instruments und MAN, um Schülerinnen und Schüler für Ingenieurberufe zu begeistern.
 
 
32 besonders interessierte und motivierte Schülerinnen und Schüler des Josef-Hofmiller-Gymnasiums haben sich für dieses Projekt gemeldet und wurden in diesem Rahmen an die Hochschule München zu einem Info-Tag eingeladen.
 
Nach der Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Fuchsberger informierte Frau Strobl von der Studienberatung über Studiengänge an der HM und die notwendigen Voraussetzungen. Die Jugendlichen erfuhren, wie das Bewerbungsverfahren abläuft und unter welchen Bedingungen sie hier ihr Studium absolvieren können.
 
Frau Nissler referierte im Anschluss über die Unterschiede im Lehren und Lernen zwischen Schule und Hochschule. Insbesondere ging sie auf die große Eigenverantwortung der Studierenden ein und besprach im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern die Themen Prüfungsvorbereitung und Zeitmanagement. Abschließend stellte sie noch die von der Hochschule angebotenen Unterstützungsmaßnahmen vor, wie z. B. Kinderbetreuung oder auch Kurse zur Stressbewältigung.
 
Im praktischen Teil des Hochschultages mussten die Jugendlichen in Kleingruppen Fahrzeuge bauen. Zur Verfügung standen vier verschiedene Antriebsarten, von der Mausefalle bis zum Solarmodul, und die einzige Vorgabe war die Masse des Autos: 130 – 150 g. Natürlich sollte es auch möglichst schnell sein! Neben der Freude am Basteln, Tüfteln und schließlich „Tunen“ stand hier die Teamarbeit im Vordergrund. Etwas angeleitet durch Studierende der HM lieferten sich die elf Gruppen einen tollen Wettkampf im Konstruieren des schnellsten Fahrzeugs.
 
 
Bei einer Führung durch verschiedene Labore (3D-, Materialprüfungs- und Laser-Labor) bekamen die Schülerinnen und Schüler auch Einblick, wie der Praxisteil eines Hochschulstudiums aussehen kann. Im Gespräch mit drei Studierenden lernten sie schließlich das Hochschulstudium aus der Perspektive der Lernenden kennen, bevor eine Feedbackrunde den Tag abrundete.
 
Mit vielen für die spätere Berufs- und Studienwahl hilfreichen Eindrücken kehrten die Jugendlichen nach einem interessanten und abwechslungsreichen Tag nach Freising zurück.
 
Robert Riedl
 
 

Exkursionen der 10. Klassen zum DLR School-Lab

Das nationale Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen ermöglichte auch in diesem Schuljahr den 10. Klassen einen Einblick in die Welt der Naturwissenschaft. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr und Energie sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrt-Agentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten sowie für die internationale Interessenswahrnehmung zuständig. Das DLR fungiert als Dachorganisation für den national größten Projektträger. Der DLR-Standort Oberpfaffenhofen zählt zu den umfangreichsten und bedeutendsten Forschungszentren in Deutschland. Acht wissenschaftliche Institute und Einrichtungen sind auf dem Areal unweit der Autobahn München-Lindau ansässig.
 
Hier bot sich den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, aktiv zu erleben, wie faszinierend die Welt der Wissenschaft und Forschung ist. Wie gewohnt brachte der Leiter des School-Labs, Herr Dr. Dieter Haussmann, den Schülerinnen und Schülern mit Leidenschaft das Interesse an seinem Tätigkeitsfeld näher, bevor sie unter der Anleitung von Studentinnen und Studenten der Natur- und Ingenieurwissenschaften in spannenden Experimenten aus der aktuellen Luft- und Raumfahrtforschung an ausgewählte Themen wie Robotik, Simulation, Wetter und Klima, Umweltfernerkundung, Infrarot- und Radarmesstechnik, die Analyse von Satellitendaten und die Planung von Forschungsflügen einen aufschlussreichen Einblick in Inhalte und Methoden moderner Forschungsarbeit erhielten. Den Schülerinnen und Schülern standen High-Tech-Instrumente wie Sensoren, ein Roboter, Archive für Satellitendaten und professionelle Simulations- und Auswertungsprogramme zur Verfügung.
 
Sie erfuhren, wie die im Unterricht vermittelten Kenntnisse in die Forschung einfließen, in welchen Berufsbildern sie ihr Wissen einsetzen können und welchen Nutzen anwendungsorientierte Forschung erbringt.
 
Ganz besondere Aktualität erfuhr der Besuch der 10a am DLR durch die aktuellsten Bilder der Sonde "Philae", die am Morgen ihres Besuchstages auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko gelandet war. Den Abschluss des Exkursionstages der 10b bildete ein Besuch bei „Mission Control“, dem Kontrollzentrum für Einsätze auf der Internationalen Raumstation (ISS) oder für Projekte wie Galileo, der europäischen Alternative zu GPS.
 
Die Exkursion traf bei allen Schülerinnen und Schülern auf sehr große Resonanz und soll auch in den kommenden Jahren mit den 10. Klassen durchgeführt werden.
 
Bild 1 zeigt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a vor einem Modell eines Teils der Internationalen Raumstation ISS.
 
Bild 2 zeigt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b vor dem Tor zum DLR-Gelände.
 
Dr. Stefan Bäumel, Robert Riedl
 
 

Premiere: ein MINT-Tag im Deutschen Museum

 
Erstmalig im Schuljahr 2013/14 wurde für die 8. Klassen des Josef-Hofmiller-Gymnasiums Freising ein MINT-Tag organisiert. 112 Schülerinnen und Schüler besuchten zusammen mit ihren Physik- und Chemielehrkräften das Deutsche Museum in München.
 
Aufgeteilt in mehrere Gruppen standen Führungen durch verschiedene Ausstellungen im MINT-Bereich, wie z. B. Energietechnik, Kraftmaschinen, Bergbau und Pharmazie auf dem Programm.
 
Bei der Führung durch den Bereich Energietechnik lernten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise die Funktionsweise eines Kernkraftwerkes kennen oder erfuhren beim Quiz zum privaten Energieverbrauch etwas über den eigenen Anteil an der weltweiten CO2-Produktion. Einen weiteren Schwerpunkt dieser Ausstellung bildeten die regenerativen Energien „Wind“ und „Sonne“. Im Anschluss an die Führung konnten die Jugendlichen, ausgerüstet mit Forscherbögen des Museums, auf eigene Faust die Ausstellung nochmal erkunden, ihr eben erworbenes Wissen noch weiter vertiefen und auf den Bögen festhalten.
 
Zwischen der „Forschertätigkeit“ und der nächsten Führung hatten die Jungforscher Gelegenheit, sich zu stärken oder auch weitere Ausstellungen und Vorführungen im Museum anzusehen. Sehr viele Schülerinnen und Schüler besuchten z. B. die Vorführung zur Hochspannungstechnik, bei der Blitzeinschläge verschiedenster Art simuliert wurden. Was ein Faraday’scher Käfig genau ist und warum man im Inneren eines Autos sehr gut vor einem Gewitter geschützt ist, wurde dort ebenfalls eindrucksvoll veranschaulicht.
 
Bei einer weiteren Führung wurden die Schwierigkeiten bei der Salzgewinnung an realitätsnahen Stollennachbauten ebenso anschaulich erläutert wie die Lebensbedingungen und vor allem die Gefahren, welche die Arbeit unter Tage mit sich bringt. In der Ausstellung „Pharmazie“ lernten die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes zu den Themen Heilpflanzen, Arzneimittelfindung, Atemwege, Krebs, Nerven und Schmerz. Besonders eindrucksvoll war hier das begehbare Modell einer 350000-fach vergrößerten menschlichen Körperzelle. Wie bei allen Führungen schloss sich auch hier eine „Forscherrunde“ mit entsprechend ausgearbeiteten Bögen an, bei der die Schülerinnen und Schüler wieder selbst tätig werden konnten.
 
Vielleicht etwas erschöpft, aber sicherlich voller neuer Eindrücke und Erkenntnisse traten wir schließlich den Heimweg nach Freising an.
 
Robert Riedl