Studienfahrt der Q12 Weimar
Vom 29. Juni bis zum 3. Juli 2026 begab sich ein Teil der Q12 auf Studienfahrt nach Weimar. In den fünf Tagen erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm aus Kultur, Geschichte, Politik und Wissenschaft.
Nach einer kurzen Zugfahrt von ca. drei Stunden erreichten wir Weimar, wo wir zunächst von sommerlichen Temperaturen empfangen wurden. Während der Stadtführung schlug das Wetter jedoch plötzlich um und ein kräftiger Regenschauer zwang uns zu einer kurzen Regenpause in einer Gaststätte, die es schon zu Zeiten des 30-jährigen Krieges gab. Am nächsten Tag zeigte sich das Wetter deutlich freundlicher. Wir besuchten die beeindruckende Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, die mit ihrer historischen Architektur und ihrer kulturellen Bedeutung einen bleibenden Eindruck hinterließ. Anschließend erkundeten wir Goethes Wohnhaus und erhielten spannende Einblicke in das Leben des berühmten Dichters, Politikers und Naturforschers. Am Nachmittag stand Politik auf dem Programm. Im Haus der Weimarer Republik erfuhren wir mehr über die Entstehung und die Herausforderungen der ersten deutschen Demokratie. Besonders interessant war dabei ein interaktiver Workshop zu den Anfängen der Weimarer Republik. Am darauffolgenden Tag führte uns das Programm nach Jena. Dort besuchten wir die anatomische Sammlung der Universität, in der überwiegend echte Präparate menschlicher Körperteile ausgestellt sind. Danach erkundeten wir den botanischen Garten mit seiner großen Vielfalt an Pflanzenarten aus unterschiedlichen Lebensräumen. Der anschließende Besuch der Imaginata stellte sich als besonderes Highlight heraus. Das interaktive Wissenschafts- und Erlebnismuseum bot zahlreiche Experimente und lud zum Ausprobieren und Entdecken ein. Der Donnerstag begann mit einem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald. Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Anschließend fuhren wir nach Erfurt, besichtigten die dortige Zitadelle Petersberg entlang der Geheim- und Horchgänge unterhalb der Mauer und ließen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Den Abschluss unserer Studienfahrt bildete am Freitag der Besuch des neuen Bauhaus-Museums. Gegen Mittag traten wir schließlich die Rückreise an. Diese verlief jedoch nicht ganz wie geplant, da unser ursprünglich vorgesehener Zug kurzfristig ausfiel. Glücklicherweise gelang es uns, noch den vorherigen Zug zu erreichen. Dadurch kamen wir sogar früher als ursprünglich geplant, mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrung im Gepäck, in Freising an.